Informationen zur Corona-Situation

Aktuelle Information und Maßnahmen (Stand 03.04.2020) der Gemeinde Kißlegg finden Sie HIER

Besuch der Verwaltung nur nach telefonischer Terminvereinbarung möglich
Um die direkten Kontakte zu minimieren und mögliche Ansteckungen zu vermeiden, bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger sich nach Möglichkeit telefonisch oder per Mail an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung zu wenden. Sofern kein Ansprechpartner bekannt ist, können Anfragen unter der Telefonnummer: 07563 936 0 vorgenommen werden.

Die Verwaltung ist telefonisch zu folgenden Zeiten erreichbar:
Montag - Freitag von 8.00 - 12.30 Uhr
Donnerstags von 14.00 - 17.00 Uhr

**Wichtiger Hinweis: Die zusätzlichen Öffnungszeiten des Gäste-und Bürgerbüros (Freitagnachmittag und Samstagvormittag) entfallen vorübergehend **

 

Kleine Kinoreihe: Gemeidne Kißlegg

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Kleine Kinoreihe

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Filmtheater Bruno Weiland

Die Entwicklung des ersten Vorführgerätes für bewegte Bilder, des Kinematographen, durch die Gebrüder Lumiére lag gerade einmal zehn Jahre zurück, als auch in Oberschwaben die Bilder „laufen lernten“. Ein staunendes Publikum erlebte zum Beispiel am Blutfreitag 1906 in Weingarten erstmals „lebende Fotographien“ in einem eigens dafür errichteten Zelt. In den Städten entstanden bald eigene, feste Räumlichkeiten für die Filmvorführung, während die „kinematographischen Vorstellungen“ in den kleineren Gemeinden und Dörfern häufig in bestehenden Sälen der Gasthäuser stattfanden.

Anfang des Jahres 1950 konnte Bürgermeister Stephan Müller mit dem jungen Rundfunk-Mechanikermeister Bruno Weiland (1925-2006) endlich einen Kißlegger zum Betrieb des Lichtspieltheaters gewinnen. Bruno Weiland gelang es, günstig eine gebrauchte Kinomaschine aus dem Regina Filmtheater in München zu erwerben und startete den Kinobetrieb in der Turnhalle am 23. April 1950 mit dem Spielfilm „Das Dschungelbuch“. Ein weiterer Projektor ermöglichte ab 1951 die Vorführung der Filme ohne Pausen für den Spulenwechsel.

Im Jahr 1953 wagte Bruno Weiland, der neben dem Kino den Verkauf und die Reparatur von Rundfunkgeräten betrieb, den Bau eines Wohn- und Geschäftshauses mit Ladenlokal und Filmtheater. Im Jahre 1967 wurde der reguläre Kinobetrieb mangels Besucher eingestellt. Bruno und Thomas Weiland ermöglichten durch Umgestaltung ihrer Geschäftsräume im Jahr 2000 eine Reaktivierung des alten Kinos. Seit 2005 bietet die Gemeinde Kißlegg im Rahmen der kleinen Kinoreihe Filmabende im ehemaligen Filmtheater an.

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