Burgermoos: Gemeidne Kißlegg

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Burgermoos

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Auf federnden Pfaden

Die Eiszeiten haben die oberschwäbische Landschaft maßgeblich geformt. Die von den Gletschern ausgeräumten Mulden und Senken liefen nach dem Abtauen der Eisberge vor mehr als 18.000 Jahren voll Wasser. Die Seen verlandeten, wurden zu Mooren, in denen später die Menschen das Heizmaterial Torf gewannen. Mit der Entwicklung neuzeitlicher Heizmethoden wurden die Torfstecher überflüssig. Das Kißlegger Burgermoos hat sich über die Jahrhunderte und Jahrtausende in unmittelbarer Nähe zum Ort erhalten.

Noch in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde im Kißlegger Burgermoos Torf gestochen. Manche Spuren der Torfstecher sind heute noch zu finden. Die Trasse, auf denen einst die Schienen der Torfbahn lagen, sind zumeist erhalten. Bald nach Ende des Torfbaus eingeleitete Schutzmaßnahmen haben das Burgermoos und seine Torfgruben weitgehend konserviert. Am südlichen Rand des Moores liegen noch Reste der Torffabrik, ein Museum inmitten der Natur.

Erlebnispfad Burgermoos

Auf der Trasse, über die einst die Torfbahn ihre Loren zog, können heute Besucher bequem über Holzbohlen das Moor erkunden. Dieser 3,9 km lange Burgermoos-Rundgang ist als Naturerlebnispfad mit Mitmachstationen und Aktionsfeldern angelegt. Als Einkehrmöglichkeit empfiehlt sich vor Ort das Burgermoos-Stüble.

Eine naturkundliche Führung zum Burgermoos zeigt den faszinierenden Lebensraum noch einmal ganz neu. Buchbar ist sie im Gäste- und Bürgerbüro.

 

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