Wallfahrtskirche Rötsee: Gemeidne Kißlegg

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Wallfahrtskirche Rötsee

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Maria Königin der Engel

Die ursprüngliche Kapelle in Rötsee, unweit von Kißlegg, wurde im 10. Jahrhundert durch den seligen Ratperonius von Hand erbaut. Der Einsiedler stammte aus dem thüringischen Adelsgeschlecht der Grafen von Rappenberg und kam auf einer Reise mit dem Bischof von Augsburg durch die Gegend um Kißlegg. Der Bischof wies ihn an, sich hier niederzulassen. Nachdem die adeligen Grundbesitzer ihn abwiesen, bekam er schließlich dennoch einen Landstrich im Ried, auf dem er seine Kapelle erbaute. Nach seinem Tod kamen Wallfahrer zu seinem Grab und erhofften sich Linderung ihrer Krankheiten.

Der heutige Kirchenbau lässt darauf schließen, dass es sich ehemals um einen basilikalen Raum handelte. Der Chor wurde Mitte des 15. Jahrhunderts erbaut. 1580 und 1748 erfolgten grundlegende Erneuerungen der Kirche. Besonders sehenswert sind Hochaltar und Seitenaltäre, die Deckenfresken, sowie die im 15. Jahrhundert entstandene, holzgeschnitzte Marienstatue von Hans Multscher oder dessen Schüler.

Bis heute ist die Wallfahrtskirche ein besonderer Ort und hat ihren Platz im christlichen Leben der Bürger.

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