Strandbad Obersee wichtige Infos & Regelungen:

Die Gemeinde Kißlegg freut sich ihre Badegäste im Strandbad begrüßen zu dürfen. Aufgrund der aktuellen Situation wurde eigens ein Hygienekonzept erstellt. Hier in kürze die wichtigsten Informationen & Regelungen, die vorab zu beachten sind:

  • Eintritt und Eintrittspreise: Zur Vermeidung von Warteschlangen ist der Eintritt in das Strandbad Obersee in der Saison 2020 kostenfrei. Eintritt für Kinder bis zum 10. Lebensjahr nur in Begleitung eines Erwachsenen. Beim Eintritt muss ein ausgefülltes Kontaktdatenformular abgegeben werden. Das Formular finden Sie HIER und kann bereits zu Hause heruntergeladen und vorbereitet werden. Familien können ein gemeinsames Formular abgeben. Vordrucke gibt es auch im Kassenbereich des Strandbads
     
  • Parkplatz: Erstmals wird eine Parkplatzgebühr von 7 € pro Tag erhoben. Der Parkschein ist am Parkautomaten am Wohnmobilstellplatz zu lösen. Achtung: Automat wechselt nicht! Inhaber eines Schwerbehindertenparkausweises können kostenlos parken. Darunter zählen der EU-Parkausweis (blau) oder der Parkausweis Deutschland (orange).
     
  • Die maximale Besucherzahl bleibt auf 800 Personen beschränkt, die warmen Duschen im Badehaus sind gesperrt, für die Toilette wird Mundschutz benötigt, der Mindestabstand beträgt 1,5 m. Erste Lockerung ab 1. Juli: Im Warmbad dürfen 32 Personen schwimmen, im Kleinkinderbecken dürfen 20 Kinder gleichzeitig planschen.
     
  • Auf der Seite des Strandbades (https://www.kisslegg.de/buerger/freizeit-kultur/ausflugsziele/strandbad) wurde eine Bäder-Ampel eingefügt. Mit Hilfe dieser Ampel wollen wir mitteilen wie viel Plätze im Strandbad Obersee noch frei sind. Wir aktualisieren die Bäder-Ampel in regelmäßigen Abständen, damit Sie einen Einblick auf die noch verfügbaren Plätze haben.

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass eine Anzeige von freien Plätzen in der Bäder-Ampel keine Garantie für einen Einlass darstellt, da diese in Intervallen aktualisiert werden.

  • Der Sprungturm muss sicherheitstechnisch überprüft werden und ist deshalb gesperrt (hat nichts mit Corona zu tun)
 

Die ergriffenen Maßnahmen sollen der Gefahr von Infektionen soweit wie möglich vorbeugen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist aber zwingend erforderlich, dass auch die Badegäste ihrer Eigenverantwortung – gegenüber sich selbst und anderen – durch Einhaltung der Regeln gerecht werden. Das Strandbadpersonal bittet um Einhaltung der aufgestellten Regeln und Befolgen der Anweisungen.

 

Kontakt:

Strandbad Kißlegg
Strandbadweg 5
88353 Kißlegg
Telefonnummer: 07563 180967

Öffnungszeiten:

Täglich
09:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Bei Regen
09:00 Uhr bis 10:00 Uhr und
17:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Bei Temperaturen unter 15 °C bleibt das Bad geschlossen

 

Leistungen: Gemeidne Kißlegg

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Auskunft vom Arbeitgeber über die Zusammensetzung des Entgelts verlangen (Entgelttransparenzgesetz)

Nach dem Entgelttransparenzgesetz muss Ihr Arbeitgeber Ihnen unter bestimmten Voraussetzungen sagen, anhand welcher Kriterien und Verfahren Ihr Entgelt sowie das Entgelt für eine gleiche oder gleichwertige Tätigkeit im Betrieb bestimmt wird.

Er muss Ihnen auch sagen, wie hoch dieses Entgelt im Vergleich ist (Median-Wert von mindestens sechs Personen des jeweils anderen Geschlechts).

Was genau Sie erfragen können, hängt davon ab, ob Ihr Arbeitgeber tarifgebunden ist beziehungsweise einen Tarifvertrag anwendet oder nicht.

Wenn Ihr Arbeitgeber tarifgebunden oder tarifanwendend ist, muss er für Ihre Tätigkeit und die von Ihnen benannte Vergleichstätigkeit:

  • die Kriterien und das Verfahren der Entgeltfindung detailliert darlegen. Wenn die jeweiligen Entgeltbestandteile im Tarifvertrag oder per Gesetz geregelt sind, reicht eine vereinfachte Antwort (die tarifrechtliche oder gesetzliche Re-gelung muss aber angegeben werden) und
  • die Höhe des durchschnittlichen monatlichen Bruttomonatsentgelts und für bis zu zwei separate Entgeltbestandteile ermitteln.
  • Für die Angabe der Vergleichstätigkeit gilt: Das Vergleichsentgelt errechnet sich aus allen Beschäftigten des anderen Geschlechts, die in die gleiche Entgeltgruppe wie Sie selbst eingruppiert sind). Voraussetzung ist, dass 6 oder mehr Beschäftigte des anderen Geschlechts in der Vergleichsgruppe arbeiten. Andernfalls erhalten Sie aus Gründen des Datenschutzes keine Auskunft zur Höhe des Vergleichsentgelts.

Wenn Ihr Arbeitgeber nicht tarifgebunden oder tarifanwendend ist, muss er:

  • die Kriterien und das Verfahren der Entgeltfindung für Ihre Tätigkeit und für die erfragte Vergleichstätigkeit detailliert darlegen (eine vereinfachte Antwort reicht nicht aus),
  • angeben, inwiefern die Vergleichstätigkeit überwiegend von einem Geschlecht ausgeübt wird,
  • gegebenenfalls für Sie nachvollziehbar begründen, warum Ihre und die Tätigkeit der Vergleichsgruppe nicht gleichwertig sind und die Auskunft auf eine seines Erachtens nach gleichwertige Tätigkeit zu beziehen
  • wenn 6 oder mehr Beschäftigte des jeweils anderen Geschlechts in der Vergleichsgruppe arbeiten: die Höhe des Entgelts als statistisches Mittel (Median) aller Beschäftig-ten des anderen Geschlechts, die die Vergleichstätigkeit ausüben, angeben.
  • die Antwort innerhalb von 3 Monaten in Textform erteilen.

Um die Transparenz der Entgeltsstrukturen zu verbessern, werden private Arbeitgeber mit mehr als 500 Beschäftigten aufgefordert (aber nicht verpflichtet), betriebliche Verfahren zur Überprüfung und Herstellung von Entgeltgleichheit durchzuführen. Wenn er ein solches Prüfverfahren unter Beteiligung des Betriebsrates durchgeführt hat, muss Ihr Arbeitgeber die Beschäftigten über die Ergebnisse informieren, zum Beispiel bei einer Betriebsversammlung oder indem er die Ergebnisse betriebsintern veröffentlicht.

Außerdem müssen Arbeitgeber, die nach dem Handelsgesetzbuch lageberichtspflichtig sind und in der Regel mehr als 500 Beschäftigte haben, einen Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit von Frauen und Männern erstellen und als Anlage zum Lagebericht im Bundesanzeiger veröffentlichen. Wenn Ihr Arbeitgeber gegen das Entgeltgleichheitsgebot verstößt, können Sie verlangen, genauso bezahlt zu werden wie die besser verdienenden Kolleginnen beziehungsweise Kollegen mit gleicher oder vergleichbarer Tätigkeit. Der Arbeitgeber ist nach den allgemeinen zivilrechtlichen Grundsätzen dazu verpflichtet, vorenthaltenen Leistungen zu zahlen. Ist er nicht dazu bereit, können Sie Ihre Ansprüche gerichtlich einfordern. Die Informationen aus dem Auskunftsanspruch können dabei helfen, Ihre Ansprüche durchzusetzen.

Verfahrensablauf

Die Auskunft müssen Sie schriftlich oder per E-Mail beantragen.

Dazu können Sie das Musterformular ausdrucken und ausfüllen. Sie können Ihre Anfrage aber auch ohne Formular stellen.

Wenn Ihr Arbeitgeber nicht tarifgebunden oder tarifanwendend ist, muss er Ihnen innerhalb von 3 Monaten nach Zugang der Anfrage in Textform, also schriftlich oder per E-Mail, antworten. Über eine Verzögerung muss er sie informieren.

Wenn Sie den Eindruck haben, dass Sie aufgrund Ihres Geschlechts beim Entgelt benachteiligt werden, können Sie das Gespräch mit dem Arbeitgeber suchen oder sich an den Betriebsrat oder Personalrat wenden. Notfalls können Sie auch rechtliche Schritte unternehmen.

Fristen

Sie können die Auskunft nicht beliebig oft stellen, sondern Wartefristen einhalten:

  • Für Auskunftsanträge, die Sie in der Zeit zwischen dem 6. Januar 2018 und dem 5. Januar 2021 stellen: drei Jahren bis zur nächstmöglichen Anfrage
  • Für Auskunftsanträge, die Sie ab dem 6. Januar 2021 stellen: zwei Jahren bis zur nächstmöglichen Anfrage

Hinweis: Diese Fristen gelten nicht, wenn Sie darlegen, dass sich die Voraussetzungen wesentlich geändert haben.

Unterlagen

Keine

Bearbeitungsdauer

  • Bei nicht tarifgebundenen und nicht tarifanwendenden Arbeitgebern: innerhalb von 3 Monaten
  • Bei tarifgebundenen oder tarifanwendenden Arbeitgebers: keine

Hinweis: Als beschäftigte Person können Sie um Unterstützung des Betriebs- oder Personalrats bitten.

Sonstiges

Bei Fragen können Sie sich wenden an das

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
11018 Berlin
Servicetelefon: 030 201 791 30 (Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 18.00 Uhr)
E-Mail: info@bmfsfjservice.bund.de

Zuständigkeit

  • bei tarifgebundenen oder tarifanwendenden Arbeitgebern: der Betriebsrat
  • im öffentlichen Dienst: der Personalrat
  • bei Arbeitgebern, die nicht tarifgebunden oder tarifanwendend sind: Ihr Arbeitgeber

Leitende Angestellte wenden sich direkt an den Arbeitgeber.

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Bundesfamilienministerium hat dessen ausführliche Fassung am 05.03.2019 freigegeben.

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