Strandbad Obersee - wichtige Infos & Regelungen:

Die Gemeinde Kißlegg freut sich ihre Badegäste im Strandbad begrüßen zu dürfen. Aufgrund der aktuellen Situation wurde eigens ein Hygienekonzept erstellt. Hier in kürze die wichtigsten Informationen & Regelungen, die vorab zu beachten sind:

  • Eintritt und Eintrittspreise: Zur Vermeidung von Warteschlangen ist der Eintritt in das Strandbad Obersee in der Saison 2020 kostenfrei. Eintritt für Kinder bis zum 10. Lebensjahr nur in Begleitung eines Erwachsenen. Beim Eintritt muss ein ausgefülltes Kontaktdatenformular abgegeben werden. Das Formular finden Sie HIER und kann bereits zu Hause heruntergeladen und vorbereitet werden. Familien können ein gemeinsames Formular abgeben. Vordrucke gibt es auch im Kassenbereich des Strandbads
  • Parkplatz: Erstmals wird eine Parkplatzgebühr von 7 € pro Tag erhoben. Der Parkschein ist am Parkautomaten am Wohnmobilstellplatz zu lösen. Achtung: Automat wechselt nicht! Inhaber eines Schwerbehindertenparkausweises können kostenlos parken. Darunter zählen der EU-Parkausweis (blau) oder der Parkausweis Deutschland (orange).
  • Für Dauerparker bietet die Gemeindeverwaltung Dauerparktickets zum Preis von 50 Euro (Gültigkeit für die restliche Saison bis etwa Mitte September) an. Die Parkausweise werden von der Finanzverwaltung der Gemeinde im Dr.-Franz-Reich-Haus, jeweils vormittags von 8 bis 12.30 Uhr und Donnerstagnachmittag bis 17 Uhr verkauft. Sie werden jeweils für ein Auto(-kennzeichen) individualisiert
  • Die maximale Besucherzahl bleibt auf 800 Personen beschränkt, die warmen Duschen im Badehaus sind gesperrt, für die Toilette wird Mundschutz benötigt, der Mindestabstand beträgt 1,5 m. Erste Lockerung ab 1. Juli: Im Warmbad dürfen 32 Personen schwimmen, im Kleinkinderbecken dürfen 20 Kinder gleichzeitig planschen.
  • Auf der Seite des Strandbades (https://www.kisslegg.de/buerger/freizeit-kultur/ausflugsziele/strandbad) wurde eine Bäder-Ampel eingefügt. Mit Hilfe dieser Ampel wollen wir mitteilen wie viel Plätze im Strandbad Obersee noch frei sind. Wir aktualisieren die Bäder-Ampel in regelmäßigen Abständen, damit Sie einen Einblick auf die noch verfügbaren Plätze haben.

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass eine Anzeige von freien Plätzen in der Bäder-Ampel keine Garantie für einen Einlass darstellt, da diese in Intervallen aktualisiert werden.

  • Der Sprungturm muss sicherheitstechnisch überprüft werden und ist deshalb gesperrt (hat nichts mit Corona zu tun)
 

Die ergriffenen Maßnahmen sollen der Gefahr von Infektionen soweit wie möglich vorbeugen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist aber zwingend erforderlich, dass auch die Badegäste ihrer Eigenverantwortung – gegenüber sich selbst und anderen – durch Einhaltung der Regeln gerecht werden. Das Strandbadpersonal bittet um Einhaltung der aufgestellten Regeln und Befolgen der Anweisungen.

 

Kontakt:

Strandbad Kißlegg
Strandbadweg 5
88353 Kißlegg
Telefonnummer: 07563 180967

Öffnungszeiten:

Täglich
09:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Bei Regen
09:00 Uhr bis 10:00 Uhr und
17:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Bei Temperaturen unter 15 °C bleibt das Bad geschlossen

 

Lebenslagen: Gemeidne Kißlegg

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Radonrisiko

Radon ist ein natürliches radioaktives Gas, welches im Boden und im Gestein entsteht und überall vorkommt.

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass das Lungenkrebsrisiko durch Radon höher ist als bisher angenommen. In der freien Umgebung verdünnt sich Radon in der Luft. Wenn es durch undichtes Mauerwerk von Kellern in Gebäude eindringt, kann es sich dort jedoch ansammeln und der Gesundheit schaden. Radon in Gebäuden ist nach dem Rauchen die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs.

Aus diesem Grund legt das Strahlenschutzgesetz einen Referenzwert von 300 Becquerel Radon pro Kubikmeter Luft in Innenräumen fest.
Die Einheit Becquerel steht für die Menge des radioaktiven Gases. Wird dieser Wert überschritten, müssen Maßnahmen ergriffen werden, um die Radonexposition zu verringern. Eine wirksame Sofortmaßnahme ist es, regelmäßig zu lüften. Bei einer starken Exposition kann es aber auch notwendig sein, den Keller abzudichten oder ein Lüftungssystem zu installieren. Neubauten sollen von vornherein mit Radonschutzmaßnahmen ausgestattet werden.

Um die Situation vor Ort zu erfassen, sind amtlich anerkannte Messungen mit sogenannten Radonexposimetern erforderlich. Durchgeführt werden sie üblicherweise im Keller und Erdgeschoss. Eine repräsentative Messung dauert 12 Monate, da der Wert aufgrund vieler Einflüsse stark schwankt. Arbeitsplätze, an denen der Referenzwert trotz Schutzmaßnahmen überschritten wird, müssen seit dem 31. Dezember 2018 bei der Strahlenschutzbehörde angemeldet werden.
Für Privatpersonen sieht das Gesetz keine Messverpflichtung vor, eine erhöhte Radonkonzentration kann aber nur messtechnisch nachgewiesen werden.

Der Schutz vor Radon beginnt bei regelmäßigem Lüften. Bei stark erhöhten Radonwerten hilft etwa eine Lüftungsanlage oder das Abdichten von Eindringpfaden.
Beim Bau von neuen Gebäuden ist es sinnvoll, den Schutz vor Radon von Anfang an mitzudenken.

Rechtsgrundlage

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Umweltministerium hat ihn am 23.09.2019 freigegeben.

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